DVB-T Das neue digitale terrestrische Fernsehen
 
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Hilfe ich empfange keine ORF Programme mehr, was tun?

 

Es gibt grundsätzlich 2 Möglichkeiten die ORF Programme zu empfangen:

 

Entweder terrestrisch (also erdgebunden über die bekannten Sendestationen , wie in Salzburg z.B. über die Sender am Gaisberg)

 
Oder über Satellit.
 

Der Unterschied zu früher ist , daß die Abstrahlung nun nicht mehr anaolg erfolgt , sondern bis spätestens 2010 überall nur mehr digital.

Daher benötigt man ein Gerät welches die digitalen Signale so aufbereitet , daß sie der Fernseher auch anzeigen kann.

Dieses Gerät ist dann die sogenannte DVB-T Box. (wobei es verschiedenste Arten gibt)

 

Um neben den bekannten Satelliten Programmen auch ORF empfangen zu können benötigt man einen SAT-Receiver mit Einschub - Möglichkeit für die ORF Karte. Zu beachten ist , daß auch der LNC digital - tauglich sein muß.

Der Preisunterschied zu der terrestrischen Variante mit einer guten DVB-T Box ist relativ gering die Programmvielfalt per Satellit spricht aber für den Empfang von ORF per Satellit.

 
 
dvbt Empfang per terrestrischer Antenne
 
ORF + Sat Programme per Satellitenantenne
 

 

 

 


   

 

DVB-T: Das Digitale Antennenfernsehen.

Zur Entstehung von digitalem Antennenfernsehen.

1993 bildeten zwölf europäische Länder eine Plattform für die Entwicklung von Systemen für
digitales Fernsehen über Satellit, Kabel und Antenne. Zugleich begannen beinahe alle
überregionalen deutschen Sender parallel zur analogen mit der digitalen Ausstrahlung ihrer
Programme über Satellit.
Das digitale Antennenfernsehen wurde in Österreich ab Herbst 2006 eingeführt und soll bis Ende
2008 90 Prozent (bis Ende 2010 95 Prozent) der Haushalte in Österreich abdecken. In einem
ersten Schritt werden die Ballungsräume, also die Landeshauptstädte und ihre Umgebung,
abgedeckt. Eingeführt wird DVB-T in Österreich aufgrund einer Vorgabe der Europäischen Union,
die in ganz Europa bis 2012 den analogen TV-Empfang ersetzen will.
Mit der Einführung des digitalen Antennenfernsehens erfolgt nach der Etablierung des
Farbfernsehens (in den 1960er Jahren) und der Übertragung via Kabel und Satellit (in den 1980er Jahren) der nächste Schritt in der Geschichte des Fernsehens.
In Österreich wurde DVB-T bereits in Feldversuchen im steirischen Ennstal, in Graz und im Raum
Bregenz erprobt. Von Juni bis August 2004 konnten 150 Grazer Haushalte digitales terrestrisches
Fernsehen und interaktive Dienste testweise nutzen.
Viele europäische Länder betreiben bereits DVB-T Netze. Dazu gehören u.a. Großbritannien,
Deutschland, Finnland, Italien, die Niederlande, Schweden, Teile der Schweiz und Spanien. In
Planung ist DVB-T derzeit in Bosnien-Herzegowina, Dänemark, Estland, Irland, Lettland, Litauen,
Kroatien, Malta, Mazedonien, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien,
Tschechien und Ungarn.
Die ORS – Österreichische Rundfunk Sender GmbH & CoKG
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) wird die Sendeinfrastruktur für DVB-T bauen und betreiben. Die ORS entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF. Als
österreichisches Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die
ORS für ihre Kunden mit rund 100 Mitarbeitern ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500
Standorten. Die ORS ist als technisches Dienstleistungsunternehmen auch im Bereich digitales
Satellitenfernsehen sowie international tätig.

 

               

GRUNDSÄTZLICHES


1. Was ist DVB-T?

DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial) ist das digitale Antennenfernsehen. Ab 26. Oktober 2006 wird auch in Österreich diese neue, europaweit einheitliche TV-Übertragungstechnik in digitaler Form eingeführt. Damit beginnt für alle, die mit einer Zimmer- oder Dachantenne die Programme ORF1, ORF2 und ATV empfangen, die digitale Fernsehzukunft.

2. Welche Vorteile bietet DVB-T?

Das digitale Antennenfernsehen bietet bei jedem Wetter sicheren Empfang und kann selbst größte Datenmengen ohne jeglichen Qualitätsverlust übermitteln. Kurz: Mehr Qualität, mehr
Unabhängigkeit und mehr Information.
• Mehr Qualität: gestochen scharfe Bilder und kristallklarer Ton bei wetterunabhängigem,
störungsfreiem Empfang.
• Mehr Unabhängigkeit: Das digitale Antennenfernsehen kann auch in unterschiedlichen
Räumen oder sogar auf der Terrasse und im Garten empfangen werden. Der Laptop wird
zum TV-Gerät. Künftig wird der Empfang von digitalem terrestrischem Fernsehen auch
unterwegs, etwa im Auto, möglich sein.
• Mehr Information: DVB-T bietet den Konsumenten über die Multimedia Home Plattform
(mhp) multimediale Zusatzdienste wie einen elektronischen Programmführer mit speziellen
Informationsdiensten.

3. Wie wird DVB-T übertragen?

Digitales Fernsehen kann auf verschiedene Arten übertragen werden:
• Terrestrisch über eine Antenne (DVB-T)
• Über eine Satellitenverbindung (DVB-S)
• Über eine Kabelverbindung (DVB-C)
• In naher Zukunft soll auch Fernsehen auf mobilen Endgeräten wie
Handys oder PDAs möglich sein (DVB-H).

4. Welche DVB-T Empfangsmöglichkeiten gibt es?

In der Praxis gibt es drei verschiedene Empfangsmöglichkeiten:
• Empfang mit Zimmerantenne
• Empfang mit Außenantenne
• Empfang mit Dachantenne

5. Wer ist von der Umstellung auf DVB-T betroffen?

Von der Umstellung von analogem auf das digitale Antennenfernsehen sind grundsätzlich alle
Zuseher betroffen, die bisher die österreichischen Programme ORF1, ORF2 und ATV analog, d.h. über eine Dach- oder Zimmerantenne, empfangen haben. Ebenso jene Konsumenten, die über analogen Satellit fernsehen. Sie müssen auf eine digitale Übertragung umsteigen, um weiterhin die österreichischen Programme sehen zu können.
Interessant ist DVB-T auch für Haushalte mit Zweit- oder Drittgeräten und Notebooks sowie für
Unternehmen oder Bildungsinstitutionen, die TV-Geräte benutzen.

6. Wer und was ist davon nicht betroffen?

Die Umstellung auf DVB-T betrifft nicht die Seher von Kabel-TV. Sie müssen keine Maßnahmen
ergreifen. Allerdings machen multimediale Zusatzdienste das digitale Antennenfernsehen auch für Kabel-TV-Nutzer interessant.
Ebenfalls nicht betroffen ist die Nutzung der österreichischen Radioprogramme, die nicht über
DVB-T ausgestrahlt werden. Auch Besitzer von digitalen Sat-Anlagen müssen nicht auf DVB-T umrüsten, wenn ihr Gerät an eine Set-Top-Box für ORF Digital angeschlossen ist.

PROGRAMMANGEBOTE

7. Welche Angebote umfasst DVB-T?

Das Programmangebot wird vorerst ORF1, ORF2 und ATV umfassen und ab 2007 um zusätzliche
TV-Programme erweitert werden. Zur Zeit stehen für eine Programmerweiterung noch zu wenig
Frequenzen zur Verfügung. Nach der Umstellung werden Frequenzen frei, in die weitere TVProgramme eingespeist werden können.

8. Welche digitalen Zusatzdienste werden angeboten?

Die österreichischen Rundfunkanbieter ORF und ATV werden schon zum Start multimediale
Zusatzdienste anbieten, die auf dem mhp-Standard basieren: mhp MulitText.
Mit leicht und einfach zu lesenden Schriften und integrierten Bildern auf modernen Design-
Hintergründen wird der erfolgreiche Teletext zu einer „Illustrierten für den TV-Bildschirm“
weiterentwickelt. Ein besonderes Highlight dieser Technologie: Während man in der „Bildschirm-
Illustrierten“ blättert, kann man parallel dazu das TV-Bild verfolgen (in verkleinertem Maßstab).
Zusätzlich wird auch ein auf mhp-basierender elektronischer Programmführer eingeführt, der
anbieterübergreifend aufgebaut wird.

9. Warum geht das nur bei das digitale Antennenfernsehen?

Beim analogen Fernsehen wird pro Kanal ein Programm übertragen. Fremdsignale machen sich
schon bei kleinen Amplituden störend bemerkbar. Daraus resultierende „Überlagerungen“
erscheinen als „Geisterbilder“. Mit DVB-T lässt sich die Übertragungskapazität eines Fernsehkanals weit besser nutzen als mit Analogsignalen. Mehrere TV-Programme (bis zu 4 TV-Programme pro Kanal) können gebündelt in einem Datenstrom (= Multiplex) übertragen werden. Teile dieser Übertragungskapazität können auch für elektronische Mehrwertdienste genutzt werden.

UMSTELLUNG

10. Wie lange dauert die Umstellung in Österreich?

Das digitale Antennenfernsehen wird in Österreich ab 26. Oktober 2006 eingeführt und soll bis
Ende 2008 90 Prozent (bis Ende 2010 95 Prozent) der Haushalte in Österreich abdecken. In
einem ersten Schritt wird DVB-T in den Ballungsräumen, also in den Landeshauptstädte und
Umgebung, zu empfangen sein.

11. Was ist die Simulcast-Phase?

Am 26. Oktober 2006 beginnt die mehrmonatige sogenannte Simulcast-Phase, eine mehrmonatige Parallelphase. Während dieses Zeitraums können ORF1, ORF2 und ATV sowohl analog als auch digital empfangen werden. Mit 26. Oktober 2006 ist also eine Umstellung auf Digitales Antennenfernsehen nicht zwingend notwendig. Zu beachten ist allerdings, dass multimediale Zusatzdienste nur bei Umstellung auf DVB-T genutzt werden können.
In dieser Phase wird der digitale Datenstrom über einen so genannten Simulcast-Kanal gesendet, der analoge Empfang bleibt unverändert. Mit Ende der Simulcast-Phase wird die analoge Sendefrequenz abgeschaltet. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss jeder, der in dem
Versorgungsgebiet der betroffenen Sendeanlage wohnt und die drei österreichischen
Fernsehprogramme weiterhin terrestrisch empfangen will, auf DVB-T umstellen. Danach muss der Sendersuchlauf aktiviert werden, um den endgültigen digitalen Kanal einzustellen. Die Stichtage der Umstellung für die einzelnen Regionen finden Sie rechtzeitig auf www.dvb-t.at.

12. Was braucht man für die Umstellung?

Für die Nutzung von DVB-T benötigt der Zuseher entweder ein TV-Gerät mit integriertem
Empfänger (IDTV-Geräte) oder eine DVB-T Box. DVB-T online bestellen Diese DVB-T Box wird einfach an das Fernsehgerät oder an die herkömmliche Antenne angeschlossen. Die DVB-T Box wandelt das digitale Signal in Bild und Ton um. Die DVB-T Box wird rechtzeitig zur Umstellung (ab Oktober 2006) im Handel und Fachhandel erhältlich sein. Ein eigenes DVB-T Prüfzeichen (vergeben durch den TÜV Österreich) wird den Konsumenten Orientierung in der Produktvielfalt geben.

DVB-T BOX

13. Welche Arten von DVB-T Boxen gibt es?

Für die DVB-T Boxen gibt es je nach Leistungsanforderung drei Spezifikationen. Sie enthalten
Mindestanforderungen, die den Empfang von DVB-T in Österreich gewährleisten.
• Interactive Profile
Das kompletteste unter den drei Profilen. Es definiert die Anforderungen zur Nutzung
von digitalem Antennenfernsehen inklusive voller Unterstützung von multimedialen
Zusatzdiensten. Dazu gehören volle Dolby Digital Unterstützung für Mehrkanalton, ein
interaktiver Rückkanal und ein Smart Card Reader für gesicherte bzw. authentisierte
Anwendungen.
• Enhanced Profile
Dieses Profil unterstützt multimediale Zusatzdienste sowie den Empfang des digitalen
Antennenfernsehens und ist somit ebenfalls mhp-tauglich.
• Zapping Profile
Dieses Profil unterstützt ausschließlich den Empfang des digitalen Antennenfernsehens in
Österreich, jedoch nicht die Nutzung von digitalen Zusatzdiensten, die auf mhp basieren.
Auf der Basis dieser Spezifikationen werden auch die DVB-T Prüfzeichen vom TÜV Österreich
vergeben, die den Konsumenten zur Orientierung beim Kauf von DVB-T Boxen dienen sollen.
Der Erwerb einer mhp-geeigneten DVB-T Box (das sind solche mit Interactive und Enhanced
Profilen) wird für schnell entschlossene Umsteiger („Frühumsteiger“) und einkommensschwache
Haushalte durch einen Förderbeitrag unterstützt.

14. Muss immer eine DVB-T Box angeschafft werden?

Bei IDTV (Integrated Digital TV)-Fernsehgeräten ist ein DVB-T Receiver bereits integriert. Es ist
also keine DVB-T Box und kein Antennenwechsel notwendig. Der Anschluss an die Antenne
erfolgt wie bei einem „normalen“ TV-Gerät. Gleiches gilt für tragbare TV-Geräte bzw. für Laptops, die einen DVB-T Receiver integriert haben. Sollte das nicht der Fall sein, müssen DVB-T Boxen angeschafft werden.
Im Falle von tragbaren TV-Geräten mit integriertem DVB-T Tuner sind auch keine weiteren Antennen notwendig, da diese bei solchen modernen Geräten meist auch schon integriert sind. Ansonsten würden kleine Stabantennen genügen.
Im Falle von Laptops bietet der Handel bereits DVB-T Empfänger in der Größe von USB-Sticks mit USB-Anschluss an. Dabei ist darauf zu achten, dass auch die entsprechende Software zur
Installation und Erkennung eines solchen DVB-T fähigen USB-Sticks mitgeliefert wird und
entsprechend Speicherplatz und Prozessorgeschwindigkeit auf dem Gerät vorhanden ist.

15. Wann brauche ich mehrere DVB-T Boxen?

Grundsätzlich kann eine DVB-T Box jeweils nur für ein Fernsehgerät eingesetzt werden. Werden
mehrere TV-Geräte gleichzeitig genutzt, sollte der Konsument für jedes Gerät eine DVB-T Box
anschaffen. Ähnliches gilt für DVD-Player. Prinzipiell können Zuseher wie bisher mit ihrem DVDPlayer Filme aufnehmen oder ansehen. Wenn man gleichzeitig eine Sendung oder einen Film aufnehmen und ein anderes TV-Programm ansehen möchte, ist eine zusätzliche DVB-T Box für den DVD-Player erforderlich.

16. Was ist das DVB-T Prüfzeichen?

DVB-T Prüfzeichen TÜV Österreich

Das DVB-T Prüfzeichen wird vom TÜV Österreich verliehen. Der TÜV prüft, ob die DVB-T Box den Anforderungen in den Boxen-Spezifikationen und sonstigen, allgemein gültigen Normen entspricht. Der Kunde kann beim Kauf einer zertifizierten DVB-T Box daher auf garantierte Qualität vertrauen. Für DVB-T Boxen, die das erwähnte TÜV-Prüfzeichen nicht besitzen, (weil sie z.B. im Ausland gekauft wurden) übernimmt die ORS keine Garantie.
Voraussetzung für eine Zertifizierung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages mit der Digitales
Fernsehen Förder GmbH. Der Hersteller/Importeur/Händler schickt dann drei Testgeräte zur
Prüfung an den TÜV mit der Angabe, welches Profil getestet werden soll. Nach dem Test
übermittelt der TÜV seinen Prüfbericht an die Digitales Fernsehen Förder GmbH. Diese erstellt das Qualitätszertifikat.

INSTALLATION & PROGRAMMIERUNG

17. Welche Installationen sind für DVB-T notwendig?

Je nachdem, wie die Konsumenten das digitale Antennenfernsehen nutzen wollen, sind
unterschiedliche Installationen notwendig:
• Wird DVB-T immer an einem Ort verwendet (etwa im Wohnzimmer), dann wird die DVB-T
Box mit einer Außenantenne verbunden und an das Stromnetz (230 V) angeschlossen.
• Wird DVB-T an verschiedenen Orten genutzt (etwa in verschiedenen Wohnräumen, auf der
Terrasse oder im Garten), dann wird die DVB-T Box an eine integrierte oder extern
angeordnete Antenne angeschlossen. Die Stromversorgung erfolgt dabei entweder über
Netzanschluss (230 V) oder mit Batterien.

18. Wie erfolgt die Programmierung?

Die Programmierung ist sehr einfach. Sie starten nach Anschluss der Geräte den automatischen
Suchlauf. Wenn die DVB-T Box den Kanal gefunden hat, wird er automatisch gespeichert.
Im ersten Schritt wird ein Multiplex mit den drei Programmen ORF1, ORF2 und ATV angeboten.
Wenn Sie an einem Standort Signale von zwei Sendeanlagen empfangen können, dann
entscheiden Sie sich einfach für das stärkere Signal mit dem besseren Bild und dem besseren
Ton.

ANTENNEN: ARTEN, MONTAGE, EINSTELLUNGEN

19. Welche Antennen eignen sich?

Zunächst gilt es abzuklären, ob es sich bei einem Standort überhaupt um ein Versorgungsgebiet
von DVB-T handelt. Grundsätzlich gilt: Je stärker das Empfangssignal, desto kleiner der
Antennenaufwand. Die Wahl der Antenne richtet sich folglich nach dem Abstand zum Sender und dessen Sendeleistung. Erheblichen Einfluss auf die Stärke des Empfangssignals haben aber auch Topografie, Bebauung und Bewuchs in der Empfangsumgebung sowie die Höhe der Sende- und Empfangsantenne. Die ORS wird rechtzeitig zum Start von DVB-T eine Internet-Applikation frei schalten, auf der nach Eingabe des Standortes (Postleitzahl) sowohl die Art der optimalen Antenne sowie deren (geografische) Ausrichtung angegeben werden wird.
Unterschiedliche Versorgungsgebiete machen unterschiedliche Antennentypen notwendig. So gibt es aktive und passive Zimmerantennen, Außen- und Dachantennen. Letztere unterscheiden wir wieder in Unterdach- und Außenmontage. Die für den analogen Empfang installierten
Dachantennen werden auch weiterhin funktionieren.

20. Was ist der Unterschied zwischen aktiven und passiven Zimmerantennen?

Der Unterschied zwischen aktiven und passiven Zimmerantennen liegt in der Art der
Stromversorgung. Passive Antennen nennt man die bereits bestehenden und genutzten Antennen („Libellen“). Aktive Zimmerantennen haben einen Verstärker inkludiert und der braucht Strom. Es gibt sowohl aktive Zimmerantennen mit einem eigenen Netzteil (empfehlenswert!) als auch solche, die über die DVB-T Box gespeist werden. Dabei gilt es darauf Rücksicht zu nehmen, dass die angeschaffte DVB-T Box diese Anforderung auch erfüllt, denn nicht jede DVB-T Box liefert Energie nach außen für die Stromversorgung einer Zimmerantenne.
Zimmerantennen (in Form von kompakten Stabantennen) sind für DVB-T durchaus von Vorteil. Im Gegensatz zum analogen Empfang mit Zimmerantennen gibt es bei DVB-T keine Störungen durch vorbeifahrende Autos und Witterungseinflüsse.
Bei der Nutzung von Zimmerantennen ist die Positionierung der Antenne im Raum von erheblicher Bedeutung für die Empfangsqualität. Optimieren Sie daher nach der Inbetriebnahme des DVB-T Empfängers den Aufstellungsort der Antenne. Nutzen Sie dazu – nach erfolgtem Sendersuchlauf – die Pegel- und Qualitätsanzeige des Empfängers. Variieren Sie die Position und Ausrichtung der Zimmerantenne im Sinne eines maximalen Pegelstandes. Worauf ist beim Empfang mit Außenantennen zu achten?
Kleine, wetterfeste Außenantennen können beispielsweise auf dem Balkon, vor dem Fenster an
der Außenwand, am Giebel oder auf der Garage montiert werden. Die Antenne sollte möglichst
auf der Seite des Gebäudes montiert werden, die dem Sender zugewandt ist.
Die Zuleitungskabel (zwischen Antenne und Empfänger) sollten doppelt geschirmt sein. Bei der
Verlegung der Kabel sollten Biegeradien unbedingt eingehalten werden. Abgeknickte oder
gequetschte Kabel verschlechtern das Signal.

21. Worauf ist bei der Montage von Dachantennen zu achten?

Richtantennen müssen auf den jeweiligen DVB-T Senderstandort ausgerichtet und für den DVB-T Kanal geeignet sein. Bei Hausverteilanlagen (Gemeinschaftsanlagen) ist auch darauf zu achten, dass das Verteilsystem (Verstärker, Kabel, Antennensteckdosen, Weichen etc.) für den jeweiligen DVB-T Kanal geeignet ist.

22. Welche Störungen können beim DVB-T Empfang auftreten?

Das DVB-T Signal ist nach der Inbetriebnahme in aller Regel stabil. Aufgrund wechselnder
Wetterbedingungen und den daraus resultierenden Veränderungen bei der Signalausbreitung
kann es allerdings am Empfangsort zu Schwankungen im Signalpegel kommen. Planen Sie daher bezüglich des Signalpegels eine Reserve ein.

Anders als beim analogen Empfang, bei dem sich atmosphärische Veränderungen bei der
Signalausbreitung in zunehmendem Rauschen oder stärkeren Geisterbildern ausdrücken, ist der
DVB-T Empfang sogar bei schwachen Signalen noch perfekt. Er bricht aber bei auch nur geringer Unterschreitung des Signalpegels völlig ab. Der sehr schmale Bereich zwischen diesen Zuständen ist von Klötzchenbildung, Tonausfällen, Standbildern gekennzeichnet. Ist ein Anschluss davon betroffen, so liegt sein Empfang im Grenzbereich und es ist empfehlenswert, die Position der Antenne zu optimieren.

23. Wird DVB-T auf VHF und UHF übertragen?

Die Frage der Tauglichkeit für VHF und UHF ist in Österreich nicht von Belang, da DVB-T nur im
UHF-Bereich ausgestrahlt wird.

24. Wie werden Antennen aufgestellt und montiert?

Die Aufstellung und Montage der Antennen ist denkbar einfach. Sie positionieren das TV-Gerät
und allenfalls auch die DVB-T Box (wenn es sich um kein IDTV-Gerät handelt), schließen die
Antenne an und starten den automatischen Programmsuchlauf (siehe oben).

25. Wie erfolgt die Kanaleinstellung in der Simulcast-Phase?

In der Simulcast-Phase (ab 26. Oktober 2006) wird der digitale Datenstrom über einen so
genannten Simulcast-Kanal gesendet, der analoge Empfang bleibt unverändert. Mit Ende der
Simulcast-Phase wird dann die analoge Sendefrequenz abgeschaltet. Spätestens zu diesem
Zeitpunkt ist eine Umstellung auf DVB-T notwendig, wenn Sie weiterhin die drei österreichischen
Fernsehprogramme auf terrestrischem Weg nutzen wollen.
Haben Sie bereits mit dem Start von DVB-T auf das digitale Antennenfernsehen umgeschaltet (und sich damit als „Frühumsteiger“ die Förderung für die Anschaffung einer DVB-T Box gesichert), muss ab März 2007 nochmals umgestellt werden. Dann wird nämlich der digitale
Datenstrom von dem zwischenzeitlichen (Simulcast)-Kanal wieder auf einen anderen Kanal (der
früher für den analogen Empfang genutzt worden war) verschoben. Deshalb ist ein neuerlicher
Sendersuchlauf notwendig.
Im Rahmen der Simulcast-Ausstrahlung ist nicht auszuschließen, dass es in bestimmten Regionen (abhängig von der Senderleistung) zu Empfangsproblemen auf dem Simulcast-Kanal kommt. In diesem Fall ist von zwischenzeitlichen Investitionen (etwa im Bereich der Antennen) abzuraten, da die Programme mit der Rückverschiebung des digitalen Datenstroms auf einen ehemaligen „Analog-Kanal“ nach Ende der Simulcast-Phase jedenfalls wieder nutzbar sein sollten. In den Ballungsräumen wird die Nutzung von DVB-T mittels Zimmerantennen durch zusätzliche Sender gewährleistet sein.

26. Wie ist mit Gemeinschaftsanlagen umzugehen?

Gemeinschaftsanlagen sind in der gleichen Weise zu adaptieren. Dies ist in erster Linie Aufgabe
der Hausverwaltungen bzw. des betreuenden Fachhandels und der Kommunikationselektroniker.
Die sogenannten „Kopfstationen“ müssen dabei auf DVB-T umgestellt werden, außer der Empfang erfolgt schon jetzt über den digitalen Satellit. Zu beachten ist – so wie bei den individuellen Formen des Antennen-Empfangs – die Bauart der Antenne und allfällig integrierter Verstärker. Da sich Gemeinschaftsanlagen im allgemeinen im Aufbau sehr voneinander unterscheiden, weil sie an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst sind, können diesbezügliche Probleme nur von Fall zu Fall gelöst werden.

 

 

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Bestellmöglichkeit für  Zimmer - und Dachantennen Hier können Sie SAT - Reciever mit ORF Karte bestellen Hier können Sie LNC`s bestellen